Challenge Walchsee

Ausdauertraining

Das Maß der Beanspruchung im Training sollte durchaus „ungewohnt“ sein, also über das gewohnte Maß im Alltag hinausgehen, um einen Trainingseffekt zu erzielen. Ebenso ist eine angemessene Regenerationszeit notwendig, damit die entsprechenden Anpassungsprozesse jenseits der Belastung stattfinden können.

Die Fähigkeit des Körpers, sich zu erholen spielt bei der Planung der Trainings- und der Belastungssteuerung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Absolviert der Sportler eine Trainingseinheit, so ermüdet der Körper während dieser Belastung, sofern die Belastung „ungewohnt“, sprich überschwellig und somit auch „trainingswirksam“ ist.

Bekommt der Körper nach der Belastung die Gelegenheit und ausreichend Zeit für die Regeneration, so wird er sein Ausgangsniveau überschreiten. Der eigentliche Trainingseffekt besteht darin, dass der Körper nun bemüht sein wird, sich besser auf eine solche Belastung vorzubereiten, um einer wiederholten Ermüdung entgegenzuwirken. (Superkompensation). Dieser Effekt drückt sich durch die Anpassung der Muskulatur, des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels aus. Der Körper „wappnet sich“ für künftige Belastungen.[1]