Die Langzeitausdauer beginnt ab einer Belastungsdauer von zehn Minuten. Damit der Körper in der Langzeitausdauer mit ausreichend Energie versorgt werden kann, schöpft er neben der aeroben Glykolyse zusätzliche Energie aus dem Fettstoffwechsel. Die Lipolyse (Fettabbau) bezeichnet die Oxidation von Fettsäuren. Erst durch diesen Stoffwechselvorgang wird das Absolvieren einer Langstreckenbelastung ermöglicht. Grund hierfür sind die begrenzten Glykogenspeicher (Stärkespeicher) in der Muskulatur und in der Leber.

Die Lipolyse kann bedeutend länger ablaufen, da die Fettspeicher im Körper im Vergleich zum Glykogenspeicher um ein Vielfaches größer sind.

Ein 78 Kilogramm schwerer Mann mit zehn Prozent Körperfett, trägt 7,8 Kilogramm Fett in den Depots. Zum Vergleich hat dieser Mann einen Glykogenspeicher von etwa 0,6 Kilogramm.[1]
Das heißt, dass die Fettdepots in diesem Fall 13-mal größer sind als die Glykogenspeicher.

Ernährung – Wissenswertes
Organsysteme – Wissenswertes
Grundlagen der Trainingslehre

 
Literatur
[1]Vgl.: WEINECK, J.:
„Optimales Training”. Spitta, Ballingen 2007, S.240